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Osteopathie

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Osteopathie widmet sich weniger den einzelnen Symptomen; sie sucht die Ursache der Beschwerden und das individuelle Gesundheitspotential beim Patienten.
Dazu gehören stets eine ausführliche manuelle Untersuchung und eine ganzheitliche Wertung der Befunde.
Der Körper wird als ein funktionell dynamisches System und als Einheit aus Körper - Verstand (Geist) – Seele betrachtet.
Wir kennen die parietale, viszerale und cranio sacrale Osteopathie.

Wo kommt die Osteopathie her

Andrew Taylor Still  1828 - 1917 Virginia / USA
Mediziner:
Körperarzt, Philosoph und Seelsorger in einer Person
Begleiter und Berater seiner Patienten
Vertrauen in Gesundheitspotential der natürlichen Selbstheilungskräfte jedes Menschen

Bedeutende Vertreter:

John Martin Littlejohn (1865 - 1947)
William G. Sutherland ( 1873 - 1954)
John E. Upledger
John Pierre Barral
Probier


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Indikationen

Wo?
unspezifischer Rückenschmerz
Schmerzen an Gelenken, Sehnen, Muskeln
Wirbelsäulenschmerzen ( Rückenschmerz)
Kopf- und Nackenschmerzen
Kiefergelenksbeschwerden
Zähneknirschen
Ohrgeräusche (Tinitus)

Dauer?
akute, subakute, chronische und dauerhafte Schmerzen

Wobei?
Belastungsabhänige Schmerzen sowie der Ruheschmerz

weitere Indikationen
Nervenschmerzen
Verdauungsstörungen
Magenprobleme (Sodbrennen)
nach Bauchoperationen ( allg. OP)
Funktionelle Herzbeschwerden

Menstruationsbeschwerden
Kinderwunsch (unerfüllter)
nach Entbindungen
Babys und Kinder (Schreibabys, KISS, ADHS)
Inkontinenz

Zusammenfassung

Chronische unklare Schmerzen, bei denen keine Ursachen gefunden wurden. Sie müssen allerdings abgeklärt sein ( Herz, Magen - Darm Trakt, Tumore). Wenn nichts dergleichen gefunden wurde, dann ist Osteopathie angezeigt. Behandelt werden die Regionen des Körpers, die einen Befund aufweisen. Das muß nicht die Stelle sein, die gerade schmerzt. Viele Beschwerden werden durch Störungen an anderer Stelle verursacht oder aufrechterhalten.


Gesundheitsvorsorge

Bei der Osteopathie handelt es sich um eine sehr sanfte und schonende Behandlung, die die Verbesserung der Lebensqualität des Patienten zum Ziel hat. Daher ist sie gut zur individuellen Gesundheitsprophylaxe geeignet.
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Grenzen der Osteopathie

Akuterkrankungen wie

  • Herzinfarkt
  • schwere Infektionen
  • psychische Krisen
  • akute Entzündungen
  • Frakturen
  • Tumorerkrankungen

gehören in erster Linie in die Hände der Notfallmedizin und der Schulmedizin.

Als Anschlusstherapie ist die Osteopathie oftmals von Nutzen, da sie möglichen Folgen der Akuterkrankung vorbeugen kann.


Kosten

Das Diplom für osteopathische Befunderhebung und Therapie ist an eine 5 jährige umfangreiche Weiterbildung mit entsprechenden Kosten gebunden.

In den meisten Fällen können wir in 3-4 Behandlungen schon viel erreichen, eine Schmerzlinderung sehr oft.
Die Nachhaltigkeit der Verbesserung ihrer Gesundheit beträgt in der Regel von 3-6 Monaten. Dies hängt jedoch sehr stark vom Ausgangszustand, des individuellen Gesundheitspotentials sowie der allgemeinen Lebenssituation  ab.
Bei chronischen Beschwerden lohnt sich eine Behandlung allemal, auch wenn die Nachhaltigkeit der Schmerzlinderung nicht so groß ist. In diesen Fällen benötigen Sie eine längere Behandlungsreihe.

Seit 2012 unterstützen einige Krankenkassen diese Behandlungen. Dazu ist ein Privatrezept vom Arzt erforderlich. Bezahlung erfolgt nach jeder Sitzung in bar (Dauer: ca. 1 Stunde 65.-€ )
Quittung und Rezept an die Krankenkasse schicken, Zuschuss erhalten.


Zuzahlung durch Krankenkassen

AOK Pluskalenderjährlich 180.-€ für 3 Sitzungen,
das sind 90% der Kosten!
Audi BKKbis 150.-€ kalenderjährlich im Rahmen des
Audi BKK Programms „GesundheitExtra“
IKK ClassicMax. 4 Sitzungen pro Jahr, max. 40.-€ pro Jahr
Heimat Krankenkasse100% der Kosten bis max. 120.-€ pro Jahr
DAKBonusprogramm
Barmer GEKNachfragen, individuell möglich
Bahn BKKmax. 6 Sitzungen  kalenderjährlich, erstattet werden
jeweils 50.-€, max. 150.-€
Secuvitamax. 6 Sitzg. pro Jahr, max 60.-€ pro Sitzung,
abzüglich 10.-€ und 10% pro Verordnung
ADACim Rahmen der privaten Krankenzusatzversicherung
„Privat Schutz“ bis zu 600.-€ pro Jahr

Private Zusatzversicherungen können auch Osteopathische Leistungen einschließen !
Alle Angaben ohne Gewähr!


BKK advita Studie zu Osteopathie

"Nutzer von Osteopathie müssen deutlich weniger auf klassische ärztliche Behandlungen zurückgreifen. Das ist das erfreuliche Ergebnis einer internen fünfjährigen Studie der Krankenkasse „BKK advita“. Laut dieser aktuellen Untersuchung, die dem BVO ( Verband von Osteopathen) vorliegt, senken osteopathische Behandlungen vor allem die Zahl an ambulanten und stationären Behandlungen nachhaltig. Aber auch Heilmittel und Arzneimittel werden demnach weniger in Anspruch genommen. Osteopathie-Patienten bescherten der Krankenkasse im Durchschnitt und langfristig eine Kostenreduzierung im Bereich der schulmedizinischen Leistungen von beachtlichen 15 Prozent. Die Ausgabenreduzierung im Bereich der ärztlichen Behandlungen lag sogar darüber. Ein weiteres positives Ergebnis brachte die Studie im Bereich Heilmittel (Krankengymnastik, Massagen, sonstige physiotherapeutische Leistungen) hervor. Hier gingen die Ausgaben bei den Behandelten mittels Osteopathie um überdurchschnittliche 17 Prozent zurück. „Tatsächlich sind die Kosten bei den Versicherten, die Osteopathie nutzen, niedriger“, bestätigt Kornelia Diehm-Ottawa, Leiterin des Bereiches Kunden und Versorgung bei der BKK advita."
Quelle


Rechtliches

Randglosse
Meiner Meinung nach sind die Physio`s sehr geeignet, diese Techniken auszuführen, da sie tagtäglich ihre Patienten anfassen und damit sehr gut Unterschiede wahrnehmen können. Das ist eine Grundvorraussetzung zur erfolgreichen Anwendung dieser Techniken.
Natürlich sollte endlich eine einheitliche Weiterbildungsordnung geschaffen werden. Nur,  wir wissen alle wie lange sowas dauern kann. Inzwischen ist mein Berufsleben vielleicht schon beendet
10. April 2016
Osteopathie auf Verordnung in Sachsen laut Ministerium erlaubt!


Die Debatten über die Osteopathie und insbesondere deren Ausübung bzw. Abgabe auf Verordnung durch einen Physiotherapeuten reissen nicht ab.
Der Spitzenverband der Heilmittelverbände hat sich nunmehr an viele Landesministerien gewandt und um Aufklärung zur Rechtslage im jeweiligen Bundesland gebeten.
Der Freistaat Sachsen hat dies zum Anlass genommen, wiederholt darauf hinzuweisen, daß nach seiner rechtlichen Ansicht eindeutig in Sachsen die Osteopathie auf Verordnung durch einen Physiotherapeuten abgegeben werden darf.
Es wird insbesondere darauf hingewiesen, daß in der Entscheidung des OLG Düsseldorf eine Einzelfallentscheidung zu sehen ist, so wie es das Gericht bereits selbst ausgeführt hat.
Auch würde man keine Notwendigkeit für ein Berufsgesetz für Osteopathen sehen.
Folglich bleibt es dabei, dass immer noch viele der Rechtsansicht sind, dass die Osteopathie von Physiotherapeuten auf Verordnung abgegeben werden darf, wie es bereits über viele Jahre hinweg bundesweit praktiziert wird.
Bis zu einer höchstrichterlichen Entscheidung wird es weiterhin unterschiedliche Rechtsauffassungen geben. Mit einem derartigen Urteil ist mangels Verfahren aber in absehbarere Zeit nicht zu rechnen.


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